21. February2018

Bitte Stör mich 1

bayerisches Ministerium für Gesundheit und Pflege Bitte stör mich

Auch ernste Themen brauchen eine emotionale Botschaft, um gehört zu werden. Deshalb hat brandarena zusammen mit dem Bayerischen Gesundheitsministerium eine Kampagne entwickelt und umgesetzt, die das Thema sehr sensibel fassbar und zugänglich macht.

Depression ist in unserer Gesellschaft eine weit verbreitete Krankheit, die jedoch nach wie vor mit einem Tabu belegt ist. Darunter leiden die Betroffenen (und dazu zählt auch das soziale Umfeld der Erkrankten) zusätzlich, denn niemand ist an dieser Krankheit „selbst schuld“. Wird sie rechtzeitig erkannt, gibt es inzwischen viele Behandlungsmöglichkeiten. Diese Kernaussagen der aktuellen Kampagne des Bayerischen Gesundheitsministeriums hat brandarena auf eindringliche Weise in Szene gesetzt.

Herzstück der Kampagne ist ein Film, für den ein eigener Poetry-Slam ins Leben gerufen wurde. Der ergreifendste Text gab dem Film die passende Stimme: Emotional und nachvollziehbar wird das Umfeld depressiver Menschen aufgefordert, den Erkrankten nicht alleine zu lassen, sondern bewusst zu „stören“ und sich mit seiner Depression auseinanderzusetzen.

 

Der Erfolg:

1,26 Millionen Video Views auf facebook, 4.964 geteilte Beiträge, 113.000 Video Views bei youtube und 37,82 Mio Hörerkontakte auf ANTENNE BAYERN sprechen für sich.

Begleitet wurde die Filmkampagne von der Microsite bitte-stoer-mich.de.

Die „Bitte stör mich“-Kampagne ist ein weiteres Beispiel dafür, was wir bereits seit einigen Jahren erfolgreich umsetzen: Kampagnen zu unterschiedlichen gesundheits- und gesellschaftsrelevanten Themen (z.B. Diabetes, Krebs und Kindergesundheit) mit der richtigen Mischung aus Emotion und Information.

Weitere Einträge

  • Social Media Trends 2023

    21. January
    Seit den vergangenen zwei Jahren werden wir als Gesellschaft mit vielen neuen Herausforderungen konfrontiert. Die Pandemie, die Situation in der Ukraine und die daraus resultierende Energiekrise sind dafür nur einige Beispiele. All dies geht nicht spurlos an uns vorüber. 75% der Verbraucher:innen sagen, dass sich ihr Verhalten und ihre Vorlieben, zum Beispiel durch die Pandemie, langfristig verändert haben. Diese Veränderungen zeigen auch Auswirkungen auf unsere Interaktionen in Social Media.
  • Location OutOfOffice – Freiraum in den Köpfen schaffen

    21. January
    Die Pandemie hat einen radikalen Wandel in der Unternehmenskultur mit sich gebracht. Nie zuvor haben so viele Menschen remote von zu Hause aus oder hybrid, also im Wechsel von Homeoffice und Büro im Unternehmen, gearbeitet. Meetings und Events mit physischer Anwesenheit des Publikums sind seltener geworden und dieser Trend wird wohl auch so bleiben. Wie lässt sich trotzdem das wichtige „Wir-Gefühl“ erzeugen und pflegen? Wie kann Kreativität und Motivation innerhalb eines Teams aufrechterhalten werden?
  • Gemeinsam gegen Loverboys!

    21. January
    „Zuerst habe ich gedacht, ich mach das ja alles freiwillig. Aus Liebe. Bis ich verstanden habe, was psychische Abhängigkeit und psychische Gewalt eigentlich ist.“. Diese Worte stammen von einem Mädchen, welches in die emotionale Abhängigkeit eines Loverboys geraten ist. Loverboys sind Männer, die jungen Mädchen perfekt suggerieren, sie wären ihre große Liebe. Sie bringen junge Frauen in eine so große emotionale Abhängigkeit zu sich, dass diese alles tun, um diese vermeintliche Liebe zu erhalten – bis hin zur erzwungenen Prostitution. Es fühlt sich an wie Liebe, ist aber eine Straftat.
  • BeReal – es könnte sich lohnen

    21. January
    Mit Instagram hat die Meisterschaft des Inszenierens auf den Social Media Plattformen Einzug gehalten. Die mit diversen Tools bearbeiteten Fotos sind zwar bestechend schön, haben jedoch mit der Realität nur noch bedingt etwas zu tun. Wie so oft bei Hypes gibt es jetzt eine Gegenbewegung. Das neue „Anti-Instagram“ heißt BeReal und will genau das zeigen: echtes, unverfälschtes Leben. Laut Google Trends wächst die Zahl der Suchanfragen nach der App BeReal stetig, es lohnt sich also, einen Blick auf die neue Plattform zu werfen.
  • Inklusion beginnt im Kinderzimmer

    21. January
    Jeden Menschen vorurteilsfrei zu akzeptieren, wie er ist, fällt uns oft schwer. Dabei haben alle das Recht, in unsere Gesellschaft aufgenommen zu werden und ganz selbstverständlich „dabei zu sein“. Unabhängig von Aussehen, Alter, Hautfarbe, Herkunft, Sprache oder einer körperlichen und/oder geistigen Einschränkung. Inklusion kann jedoch erst dann umfassend gelingen, wenn nicht nur äußere Barrieren, sondern auch die Barrieren in unseren Köpfen abgebaut werden. Aber wie geht das?
  • Was macht digitale Events erfolgreich?

    6. September
    Digitale Events sind seit der Pandemie ein fester Bestandteil der Informationsvermittlung und der Kommunikation. Sie funktionieren allerdings nach ihren eigenen Gesetzen und sind nur dann wirklich erfolgreich, wenn bestimmte Regeln erfüllt werden. Wer jedoch berücksichtigt, dass sich die Herangehensweise an digitale Events von analogen Events unterscheidet, kann sein Publikum mitreißen und überzeugen. So wie Chris Cuhls, Regisseur, Konzeptioner und Show-Producer. Wir haben Ihm einige Fragen gestellt.
  • Nicht nur Männer denken radikal

    6. September
    Das Phänomen der Radikalisierung unserer Gesellschaft beschäftigt uns schon lange und gewinnt zunehmend an Bedeutung. Immer öfter stehen sich bei politischen, sozialen und weltanschaulichen Fragen unversöhnliche Lager gegenüber und prägen die Diskussion. Denken, leben und handeln aus der eigenen, oft eng umgrenzten „Bubble“ heraus führt verstärkt zu Radikalisierungstendenzen. Dabei haben wir beim Begriff Radikalisierung nahezu immer männliche Wortführer und „Täter“ vor unserem inneren Auge. Und unterliegen damit einer gefährlichen Täuschung.
  • TikTok – der Herzschlag der jungen Generation

    6. September
    Jeder und jede von uns hat schon von TikTok gehört und viele haben sich die App heruntergeladen. Bei Jugendlichen und jungen Menschen um die 20 ist die Plattform extrem beliebt. Inzwischen nutzen sie monatlich 1,6 Milliarden Menschen weltweit und damit mehr als Twitter, Snapchat und LinkedIn zusammen. TikTok wurde im letzten Jahr häufiger heruntergeladen als jede andere App und damit im Jahr 2021 zur weltweit meistbesuchten Website. Was genau macht TikTok so attraktiv?
  • Botschaften, die nicht zu übersehen sind.

    6. September
    „Hä? Wer soll denn auf dieser Bank sitzen, die ist ja viel zu hoch? Sehr seltsam. Moment mal, da steht ja was… (les, les, les) Ahhhh! Es geht um den steigenden Meeresspiegel! WAS? Sooo hoch soll der steigen??? Au weia.“ So oder ähnlich sind die Reaktionen der Passant:innen, die die Bänke mit den extrem hohen Beinen entdecken. Die Bänke stehen in Dänemark und sind ein äußerst gelungenes Beispiel für eine aussagestarke Kommunikation im öffentlichen Raum.

Unsere Arbeiten

Was wir so zu bieten haben

Unser Leistungsspektrum

brandarena

Kommunikation & Event

Wir freuen uns von Ihnen zu hören

brandreport

Bleiben Sie up to date
Inspirationen und Input